NL#56: Probleme bei der Auswahl von Potenzmitteln

Liebe Leser,

„Was ist das größte Problem, das SIE bei Ihrer Suche nach Potenzmitteln haben?“

Sie haben vielleicht bemerkt, daß dies die neue Leserfrage ist, die wir allen Interessenten vor dem eBook-Download stellen. Und Ihre Antworten sind für uns hochinteressant und aufschlußreich.

Wenn Sie zu den Langzeit-Abonnenten dieses Newsletter gehören, dann hatten Sie vielleicht noch keine Gelegenheit, diese Frage zu beantworten und uns IHR persönliches Problem bei der Suche mitzuteilen. Sie können das nachholen:
Klicken Sie hier, um uns diese Frage zu beantworten.

Ich greife im folgenden einige typische Äußerungen heraus und gebe Ihnen meinen Kommentar. So wie auch Sie in Ihren Antworten teils Klartext sprechen, verübeln Sie es bitte auch mir nicht, wenn ich meinerseits deutlich werde.

Das größte Problem ist:
„Die Ungewissheit, ob sie wirklich in meiner Situation geeignet sind.“

Das eBook enthält eine Hilfestellung, um das passendste Produkt, oder die passendste Kombination von Produkten zu finden. Diese Form von Findehilfe und Anleitung reicht bereits meilenweit über das ansonsten in dieser ‚Branche‘ übliche Maß hinaus.

Üblicherweise wird nur ein Produkt ‚zur Wahl‘ gestellt und das ist dann natürlich das allergrößte weltweit (das ist ironisch gemeint von mir).

Unsere Ausgangsidee, als wir diese Webpräsenz starteten, war: Wir wollen möglichst viele qualitativ hochwertige Produkte zur Auswahl anbieten, Hintergrundinformationen bieten, die vom 08/15 Blabla abweichen und nach Kriterien suchen, für wen die erhältlichen natürlichen Alternativen die größtmögliche Erfolgschance bieten.

Diese Idee hat eine Voraussetzung: Wir brauchen Ihre Rückmeldung, ob das Produkt für Sie nützlich war oder nicht, nebst einigen individuelle Minimal-Informationen.
Wir waren damals zuversichtlich, daß das Medium Internet, wie kein anderes geeignet sei, in dieser Weise zu einem Dialog mit Ihnen, den Lesern, zu kommen, Daten von Ihnen zu sammeln, und diese Daten dann für verbesserte Empfehlungen an andere Leser nutzen zu können.

Wenn ich mir unsere Initiativen in dieser Richtung ansehe, dann kann ich nur resümieren: Nun ja – das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis!

Das von uns vor Monaten eingerichtete Forum wurde kaum genutzt. Meine vielfache Aufforderung, mich bei Unklarheiten über das Kontaktformular anzuschreiben, wird nicht genutzt. Die im Potenzmittelverzeichnis gegebene Möglichkeit, Erfahrungsberichte zu hinterlegen wird von Ihnen nicht genutzt.
Wir dachten dann, daß Sie wahrscheinlich dafür bezahlt werden wollen, uns einige Zeilen zukommen zu lassen und bieten Ihnen seit einiger Zeit einen Einkaufgutschein für einen Erfahrungsbericht an – egal, ob er positiv oder negativ ausfällt.

Zunächst boten wir Ihnen 10 EUR. Das hatte zur Folge, daß wir einige, meist nur sehr oberflächliche Stellungnahmen erhielten. Natürlich erhielten diese Leser trotzdem Ihren Gutschein.
Wir haben uns aber dann entschieden, die Honorierung dem Niveau der Antworten anzugleichen, also auf 5 EUR zu senken. Seitedem haben wir viel weniger Arbeit mit der Bearbeitung Ihrer Erfahrungsberichte …

Seien Sie mir nicht böse – möglicherweise sind Sie ja einer der wenigen unter unseren 3500 Lesern, den diese Kritik von mir völlig zu Unrecht trifft, aber ich mußte das jetzt ‚mal loswerden – im Klartext, den ich Ihnen zugesagt hatte.

Können Sie sich vorstellen, wie frustrierend es ist, zu versuchen, mit einer Betonmauer ein Gespräch führen zu wollen?
Genauso empfinde ich es.

Ohne Ihre Rückmeldung, ohne Erfahrungsberichte von Ihnen gibt es keine Verbesserungen im Individualisierungsgrad unserer Empfehlungen, basta.
Mir fehlt die Datenbasis, um so etwas erarbeiten zu können. Darüber bin ich nicht glücklich, mir fehlen jedoch die Mittel, Sie für Ihre Teilnahme besser bezahlen zu können.

Damit ist auch folgende Stellungnahme eines anderen Lesers beantwortet:

„massgeschneiderte Lösung für individuelle Problematik zu finden“

Wie gesagt: Gerne würde ich viel mehr tun in Richtung ‚Mass-Schneiderei‘.

Jetzt lassen Sie mich noch etwas anderes sagen, wo ich gerade dabei bin:
„Maßgeschneidert“ – das ist das Ideal und der Maximalanspruch. Wir wollen jedoch die Kirche im Dorf lassen:

Wo ist denn die Maß-Schneiderei in der normalen Medizin?

Dort wird dieses Antihypertonikum ausprobiert und jenes Anti-Diabetikum und jenes Schmerzmittel und jenes Antibiotikum und am Schluß sogar noch Chematherpie und Bestrahlung, obwohl dies alles nachweislich mehr schadet als nutzt. Gegen die Nebenwirkungen von Mittel A wird Mittel B verabreicht und Ihr Hausarzt wird von der Kasse allerhöchstens für eine 5-Minuten-Konsultation bezahlt! Maßschneiderei?
Lachhaft! Und das, obwohl Milliarden für die Entwicklung von Pharmaka und für den gesamten Gesundheitsbetrieb aufgewendet werden.

Nun, wir geben nicht auf, sondern haben jetzt ein Formular für Ihre Rückmeldung eingerichtet, das vielleicht Ihre Antwortquote erhöht.

Hier eine weitere Aussage:
„Wirklich objektive Beurteilungen der Präperate zu finden (übersichtlich und ausführlich)“

Wer soll denn ein Präparat objektiv beurteilen? Eine große Statistik mit 1500 Teilnehmern, alle über 6 Monate beobachtet unter ArginMax im Vergleich zu Plazebo und doppelblind?
Wissen Sie eigentlich, was so etwas kostet?
Wissen Sie eigentlich, daß derjenige, der so etwas bezahlt, es sich nicht leisten kann, daß dabei etwas „Objektives“ herauskommt? Es MUSS etwas ökonomisch Nutzbares herauskommen, sonst gar nichts!

In welcher Welt leben Sie eigentlich?

Ich sagte ja, ich spreche Klartext.

Weiter: „weil jeder etwas anderes sagt,z.b. habe ich in einem buch gelesen, daß alle essbaren grünpflanzen gut für die potenz sein sollen. ZB. kammut weizen roggen etc. als preßsaft oder getrocknet.“

Ja, klar sagt jeder etwas anderes. Weil jeder etwas anderes verkaufen will. Aber wo ist die Evidenz, ein Mindestmaß an Evidenz, für Kammut als Potenzmittel, oder Weizengrassaft?
Ganz offen gesagt: Ich persönlich schere mich um sogenannte Evidenz relativ wenig. Ich probier’s dann einfach aus, wenn ich Lust dazu habe.

Jedes andere Vorgehen ist meiner Meinung nach Blödsinn.
Evidenzen, Statistiken, objektive Berichte, womöglich noch von Stiftung Warentest, um den Prüf-Test-Pseudoverbraucherschutz-Irrsinn komplett zu machen – was soll das alles? Bestenfalls erfahren Sie dabei, daß dieses und jenes bei 60% der Betroffenen gut gewirkt hat.
Was aber, wenn Sie zu den 40% gehören, bei denen es nicht wirkt? Was, wenn Ihnen ein Mittel helfen würde, das nur 40% der anderen Anwender auch hilft, und Sie dieses Mittel jedoch wegen der „schlechteren Erfolgswahrscheinlichkeit“ gar nicht ausprobieren?

Oder Sie erfahren, daß Herr Prof. Tschiptschakzep Mittel XYZ empfiehlt! Wunderbar. Dann muß ja ‚was dran sein! Aber Ihre Enttäuschung ist vorprogrammiert:

Es gibt nicht das eine Mittel, das allen hilft!

Sie haben nur eine Chance: Probieren Sie’s aus, beobachten Sie, entscheiden Sie.
Und, wenn Sie wollen, daß auch andere etwas davon haben, dann melden Sie uns Ihre Erfahrung und ich tue mein Bestes, um mit Ihren Informationen dem Ideal maßgeschneiderter Lösungen ein Stück näher zu kommen.

Hier gibt’s einige Sachen zum Ausprobieren: Verzeichnis Potenzmittel.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende!

Dr. W. Rösner

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