NL#65: Was tun bei verminderter sexueller Erregbarkeit, Libidomangel? – Männer Magazin

NL#65: Was tun bei verminderter sexueller Erregbarkeit, Libidomangel?

Liebe Leserin, lieber Leser,

kürzlich rief mich ein Freund an und vertraute mir seine Potenzprobleme an.

Im Laufe dieser Unterhaltung wurde mir erneut klar, welche Probleme im Verständnis der Potenzthematik sicher oft die Auswahl des richtigen Mittels oder der richtigen Kombination von Mitteln behindern.

Deshalb dieser Newsletter – nach längerer Pause – zum Thema:

„Genauer analysieren hilft, Potenzmittel besser zu wählen!“

Wenn Sie die Hinweise zum Thema Auswahl von Potenzmitteln lesen, wird klar, daß der zentrale Punkt dabei die Frage ist, ob sexuelle Erregbarkeit noch vollständig erhalten ist oder nicht.

Mangel an Libido
Mangel an Libido

Sexuelle Erregbarkeit – was ist das eigentlich?

„Na, wenn ich Lust habe!“ – ist die erste Antwort, oder?

Schon, es ist nur so, daß verschiedene Menschen unter „Lust haben“ verschiedenes verstehen und dieses „Lust haben“ sich unterschiedlich äußert.
Für unsere Zwecke lohnt es sich genauer hinzusehen und klipp und klar zu machen, was die Physiologie darunter versteht und was somit in diesem Zusammenhang einzig relevant ist.

Das wird sich im Einzelfall erheblich von Ihrer bisherigen Meinung zum Thema unterscheiden!

Sexuelle Erregung ist ein autonomer Vorgang, ein Vorgang, der von unserem vegetativen Nervensystem her in Gang gesetzt wird.
Auf einen sexuellen Reiz, das kann ein Bild, eine Berührung oder auch nur eine Phantasie sein, reagiert der Organismus mit einem Ablauf autonomer Raktionen, die kaum vom Wachbewußtsein gesteuert, und nur in Grenzen beeinflußt werden können.

Zunächst erweitern sich die Pupillen, Atmung und Herzschlag beschleunigen sich. Diese Abfolge zeigt uns klar, daß die Erregung von tiefen Gehirnzentren ausgeht – dort werden Atem- und Herzfrequenz geregelt. Später treten dann auch periphere Reaktionen hinzu, Hautrötung, Wärmegefühl, Schweißbildung, ja, und beim Mann die Erektion.

Schlußfolgerung praktischer Art für Sie:

Wenn Sie unter sexueller Reizung keine der zentralen Reaktionen an sich wahrnehmen, keine Atem- und Pulsbeschleunigung, dann ist Ihre sexuelle Erregbarkeit vermindert und sie fallen automatisch in diese Kategorie meiner Ratschläge.
Dies gilt selbst dann – und hier liegt ein häufiges Mißverständnis – wenn Sie glauben, Lust zu haben.

„Aber ich habe Lust“, schreiben mir viele Leser, und meinen, das sei der Beweis, daß ihre sexuelle Erregbarkeit unvermindert ist.

Wie gesagt: Sexuelle Erregbarkeit ist ein sozusagen ‚unbestechlich‘ autonomer Vorgang, der sich nicht Wunschdenken anpassen läßt.

Sie ist da, oder sie ist nicht da.
Sie mag in vielen Fällen nur vermindert sein, es gibt natürlich graduelle Unterschiede, aber auch eine verminderte sexuelle Erregbarkeit erschwert die Erektion, selbst wenn im Einzelfall hier noch Mittel wie Viagra oder natürliche Alternativen, wie Arginin + Antioxidans, zur praktisch brauchbaren Erektionsfähigkeit führen.

Sie wissen ja aus meinem eBook bzw. den Hinweisen auf der Webseite, daß nur bei vollständig erhaltener sexueller Erregbarkeit eine eventuelle Erektionsschwäche mit Arginin+Antioxidans oder den PDE-5-Hemmstoffen (Viagra etc.) leicht überwindbar sind.

Bei verminderter sexueller Erregbarkeit mag diese einfache Strategie auch in einigen Fällen noch zum Erfolg führen, dann, wenn die Verminderung noch nicht sehr ausgeprägt ist.

Der kluge Mann baut jedoch vor (bevor die Taktik ganz versagt) und tut etwas „für die Grundlagen“. Sprich: Verbesserung der Testosteronverfügbarkeit auf natürlichem Wege, z.B. durch sogenannte Testosteron-Booster oder Rezeptor-Desensitizer, alles natürliche Potenzmittel.

Sehen Sie Näheres dazu auf der Seite zum Thema Hinweise für die Auswahl von Potenzmitteln.

"Normaler" Testosteronverlust durch Alterung
„Normaler“ Testosteronverlust durch Alterung

Neben der natürlichen Alterung, die ein langsames Abnehmen des Testosteronspiegels beinhaltet, ist es v.a. Stress, und zwar Dauerstress, der über eine Erschöpfung der Nebennierenrinde indirekt zu Testosteronmangel führt.
Als zweite Säule der Gegenmaßnahmen sind deshalb alle Stress- Verminderungsmaßnahmen langfristig aussichtsreich.

Maßnahmen in diese Richtung sind natürlich wesentlich komplexer als einfach nur einige Tabletten „einzuwerfen“.
Ich denke, es besteht Ihrerseits zumindest teilweise genügend Interesse, so daß ich in meinen kommenden Newslettern auf diese Thematik näher eingehen möchte.

Einstweilen spricht jedoch einiges dafür, ein Programm mit Gegenmaßnahmen entsprechend den Hinweisen im eBook und auf der Webseite zu beginnen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir auch persönlich etwas mehr als bisher über Ihre konkreten Erfahrungen mit unseren Vorschlägen berichten.

Sehen Sie auch meinen letzten Newsletter, Nr. 64:
Potenzmittel in der Kritik

Viele Grüße und Power!
Dr. W. Rösner

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .